Asiatisches Handicap

Das asiatische Handicap ist eine in Europa noch verhältnismäßig unbekannte Wettart, jedoch in Asien (wo sie ihren Ursprung hat) bis heute die beliebteste Wettart. Der größte Unterschied zu den allgemein bekannten Handicapwetten, wie sie in Europa gehandelt werden ist, dass bei einem asiatischen Handicap bei einem Unentschieden (nach der Handicapverteilung) das Geld zurückgezahlt wird, so dass man hier von einer 2-Weg-Wette sprechen kann (im Falle eine Nullhandicaps oder eines ganzen Handicaps, da beim asiatischen handicap auch halbe Handicapwetten möglich sind).

Wie oben angesprochen wird bei ganzen Hnadicaps (+1, -1, +2 usw) ein Unentschieden nach dem Dazurechnen des Handicaps mit einer Quote von 1,00 gewertet, der Einsatz wird also zurückgezahlt. Bei halben Handicaps ist die Auswertung an sich gleich, jedoch wird ein Unentschieden durch ein “halbes” Tor völlig ausgeschlossen.

Das schwierigste Handicap ist das Mischhandicap der aisatischen Handicapwette. Hierbei werden eigentlich zwei Wetten abgeschlossen und zwar mit einem Ganz- bzw Nullhandicap und einem Halbhandicap, wodurch sogenannte Einviertel- oder Dreiviertelhandicaps entstehen. Daher ist es möglich eine der beiden Wetten zu gewinnen oder auch einen Teil nur Zurückgezahlt zu bekommen (Unentschieden im Ganz- oder Nullhandicap Teil der Wette) oder auch, dass beide gewinnen. Die asiatische Handicapwette gilt eben aus diesen Gründen als eine der komplexesten Wetten.