Red Dog – Kartenspiel

Red Dog wird auch Acey Deucey oder In between genannt. Dieses Karten- Glückspiel wird in Spielbanken angeboten. Die Herkunft des Namens bleibt unbekannt, es entstand um 1900 in den USA. Es ist möglich, dass Red Dog der Name des Saloons war, in dem man es gespielt hat.

Zum Spiel benötigt man 52 Blatt französischer Spielkarten, die vom Croupier zuerst gemischt werden, dann von einem der Spieler abgehoben und wieder vom Croupier in einen Kartenschlitten gelegt werden. Die Einsätze werden vor jedem Coup von den Pointeuren getätigt. Der Croupier zieht danach zwei Karten ab und legt sie offen auf den Tisch. Gleichzeitig lässt er einen Abstand für den Fall, wenn eine dritte Karte in die Mitte gelegt wird. Das erfolgt, sobald die ersten beiden Karten ein Paar bilden. Derselbe Wert der dritten Karte bildet einen Drilling (engl.: three of a kind) bzw. ein Red Dog und bedeutet einen 11:1 Gewinn für die Spieler. Wenn diese dritte Karte aber einen anderen Wert hat, gilt das Spiel als unentschieden, ist also ein Tie.

Im Fall dass die beiden ersten Karten aufeinanderfolgend sind (nur aufsteigend z. B. 7-8), bleibt das Spiel auch unentschieden und keine dritte Karte wird gezogen. Folgen die beiden ersten Karten nicht aufeinander, wird vom Croupier der Abstand (engl.: Spread) bekannt gemacht. Minimal kann der Spread 1 betragen (im Falle von einer 8 und einer 10) und maximal ist es 11 (beim Ass und 2) = daher der Name Acey deucey. In diesem Moment haben die Spieler die Möglichkeit, ihre Einsätze zu erhöhen, die aber nicht größer sein dürfen als der zuvor getätigte Einsatz. Sobald alle Spieler so ihre Raises gesetzt haben, wird vom Croupier eine dritte Karte gezogen und in die Mitte gelegt. Wenn der Wert der dritten Karte zwischen den beiden ersten liegt (daher der Name In between), haben die Spieler gewonnen. Sonst gewinnt die Spielbank. Der Spread bestimmt die Gewinnhöhe nach folgender Tabelle:

• Spread 1: Quote 5 zu 1

• Spread 2: Quote 4 zu 1

• Spread 3: Quote 2 zu 1

• Spread 4 oder grösser: Quote 1 zu 1, d.h. even money .

Für einen Spieler lohnt es sich, eine Erhöhun zu tätigen, wenn der Spread mindestens 7 beträgt. Dann sollte man aber soviel wie möglich setzen und den ursprünglichen Einsatz verdoppeln. Wenn man sich an diese Regel hält, beträgt der Bankvorteil etwa 2,4%.